Was ist Factoring?

Factoring ist eine sichere Finanzierungsform für kleine bis mittlere Unternehmen zur Optimierung und Absicherung ihrer Liquidität. Das Unternehmen verkauft seine Forderungen und erhält sofortige Liquidität, beispielsweise für zusätzliche Erträge im Einkauf, weil Skonti und Sonderkonditionen genutzt werden können. Darüber hinaus beinhaltet das Factoring auf Wunsch auch das gesamte Forderungsmanagement inklusive Mahn- und Inkassowesen.

Der Factor prüft fortlaufend die Bonität der Abnehmer und übernimmt im Rahmen eines vereinbarten Limits das volle Ausfallrisiko. Diese Form der Finanzierung wächst mit eventuell steigenden Umsätzen des Unternehmens mit, weshalb Factoring in Branchenkreisen auch als umsatzkongruente Finanzierungsform bezeichnet wird. 

Factoring gehört bereits in mehr als 30 Branchen zur Unternehmensfinanzierung, darunter Handel und Handelsvermittlung, Metallverarbeitung, Ernährungsgewerbe, Herstellung von Maschinenerzeugnissen, Maschinenbau, verarbeitendes Gewerbe, Herstellung chemischer Erzeugnisse, Fahrzeugbau, Elektronik/elektronische Bauelemente sowie Papier-, Verlags- und Druckgewerbe.

Quelle: Deutscher Factoring Verband e. V.

Wer braucht Factoring?

Die Abenteuer des Unternehmers Pfiffig

Häufige gestellte Fragen | FAQ

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1.Gibt es eine Mindestumsatzgröße für Factoring?

Grundsätzlich sollte Ihr Unternehmen über einen Jahresumsatz in Höhe von mindestens 200.000 Euro Brutto-Rechnungswert verfügen. Danach treffen wir unter der Maßgabe weiterer Aspekte eine individuelle Entscheidung, ob wir mit Ihnen bzw. Ihrem Unternehmen zusammenarbeiten können.

2. Welche Branchen kommen in Frage, welche nicht?

Unser Forderungsmanagement erfolgt branchenunabhängig. Einzige Bedingung ist, dass die Leistung vollständig erbracht worden ist und somit zeitnah abgerechnet werden kann. Abschlagszahlungen sind jedoch nicht factorable.

3. Muss man den gesamten Umsatz über Factoring laufen lassen?

Grundsätzlich ja, aber auch hier können wir Ausnahmen individuell entscheiden. Setzen Sie dazu mit uns persönlich in Verbindung.

4. Kann man auch Forderungen an Privatpersonen im Factoring abwickeln?

Ja, jedoch gibt es Beschränkungen bei bestimmten Unternehmens- bzw. Berufsgruppen. Ärzte beispielsweise dürfen die Daten ihrer Patienten nicht weitergeben. Für die Datenerhebung in der ärztlichen Praxis sind die berufsständischen Bestimmungen zur Aufklärungs-, Schweige- und Informationspflicht maßgebend.

5. Wie lange dauert die Einführung eines Factoringverfahrens?

Nach Ankaufszusage erfolgt die Bearbeitung am darauffolgenden Tag. Wir informieren Sie gern noch einmal persönlich über das Prinzip des Foderungsmanagments.

6. Wer ist für das Inkasso zuständig?

Im Rahmen unserer Serviceübernahme übernehmen wir die Inkassoleistung.

7. Kann man als Start-up-Firma Factoring einsetzen?

Im Allgemeinen ja, wenn Sie über eine gute Produktpalette und einen Jahresumsatz in Höhe von mindestens 200.000 Euro-Bruttorechnungswert verfügen.

8. Wie reagieren die Abnehmer auf Factoring?

Mittlerweile werden mehr als sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts über Factoring-Modelle gesichert. Die Akzeptanz in der Wirtschaft und in der Öffentlichkeit hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Erfahren Sie in unserer Rubrik Aktuelles, Publikationen sowie weiterführende Links wissenswerte Fakten über Factoring. 

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Sie möchten mehr über das Thema Factoring erfahren? Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl interessanter Links zusammengestellt.

www.factoring.de/downloads/literatur

www.creditreform.de

www.meub.de/Inhalte/zivilrecht/schr_bt/Factoring/Factoring.pdf

www.factoring.de/factoring/a-z